Sehenswürdigkeiten und W(u)(a)nderbares Eberschwang

  • Grenzstein / Granatzweg
  • Pfaffensteig
  • Schmugglersteig
  • Kreuzweg
  • Taufkapelle
  • Trotzdemweg
  • Steinerne Tisch
  • Lederkopf
  • Tanzboden (Geschichte)
  • Goldbrunnen
  • Bergbaustollen
  • Antiesenursprung
  • Lourdeskapelle
  • Jägertafel
  • Jägerkapelle
  • Teilstück Romantikweg
  • Kapellenweg
  • Wanderwege
  • Sagen & Mythen
  • .....(Bücher Kriechbaumer, Buchiger,..)

Stollen-Rundweg

ORF-Wanderung

Der Steinhäuflberg am Urhamer

Wo sich am Höhenweg des Zigeunerberges die Wege gabeln - der eine führt rechts nach Holzleithen hinunter, der andere links zur alten Straße nach Prinsach Eberschwang), - liegt noch heute ein großer Steinhaufen. Das soll damit zusammenhängen, dass die "bayrischen" InnviertIer gern nach Frauenzell (dem heutigen Zell am Pettenfirst) wallfahrten gingen. Jeder Wallfahrer hat einen Stein mitgenommen und ihn an dieser Stelle abgelegt.

Goldbrunnen

Zwischen Geboldskirchen und Eberschwang fand man einst Gold, eine Quelle heißt noch heute Goldbrunnen.

Der Tanzboden auf dem Urhamer

Die meisten unserer Sagen spielen im Gebiet der Grenze zwischen dem bis 1779 bayrischen Innviertel und dem stets österreichischen Hausruckviertel. Der Grenzverkehr war immer rege. Und so kamen auch die Burschen und Mädchen aus Eberschwang "in Bayern" und aus Hausruckedt und Mühlau im Sommer oft auf dem „Tanzboden" (oder "Tanzfleck") am Urhamer zusammen. Man feierte dort mit Tanz und Fröhlichkeit und blieb oft bis nach Mitternacht beisammen. Eines Nachts, als die jungen Leute wieder recht ausgelassen tanzten, soll der Teufel erschienen sein oder es mengte sich ein Mensch in Teufelsgestalt unter die Tanzenden. Da rannten die Burschen und Mädchen in alle Richtungen auseinander.

Seither soll dort nicht mehr getanzt worden sein. Andere erzählen, dass sich die Hexen unter die Tanzenden gemischt haben, dabei ist eine Rauferei entstanden. Die Hexen gewannen die Oberhand, beherrschten schließlich den Tanzplatz und vertrieben die anderen.

Das Jagerbild auf dem Weg von Hinterschlagen nach Hobelschlag

Als sich einmal die jungen Leute von Vorderschlagen beim Haas zum Mettengang sammelten, kam auch der herrschaftliche Jäger dazu. Er frozzelte die Burschen wegen ihrer Frömmigkeit. Da packten ihn die Burschen scharf an wegen seiner frevelhaften Reden. Darauf soll er gesagt haben: "Noch heut geh ich in den Wald und schieß alles nieder, was mir in den Weg kommt und wenn's der Leibhaftige selber wäre". Damit verließ der Jäger die Stube. Weil er aber am anderen Morgen noch immer nicht in seine Wohnung zurückgekommen war, suchten ihn die Leute. Sie fanden ihn, von seinen Hunden bewacht, tot im Wald liegen.

Andere erzählten die Geschichte so:
Ein paar junge Burschen aus Vorderschlagen sollen sich nach dem nächtlichen Gespräch in Wolfsfelle gekleidet und Hörner aufgesetzt haben. Dann spürten sie den Jäger auf und traten ihm an der Stelle entgegen, wo er dann vor Schreck zusammengebrochen und gestorben ist. Die Burschen aber liefen davon und ließen ihn liegen. Ein Marterl, das „Jägerbild", bezeichnet den Ort, wo man seine Leiche fand.
In den Sterbebüchern von Ampflwang scheint um das Jahr 1670 ein herrschaftlicher Jäger auf, der in Hinterschlagen tot aufgefunden wurde. Ob diese Eintragung mit den Vorgängen in der Mettennacht etwas zu tun hat, weiß man natürlich nicht.